Viele unserer Konditionierungen, Glaubens-Muster und Überzeugungen kommen aus unserer Kindheit. Diese sind so mit uns verwoben, dass wir uns unserer eigenen hinderlichen Denkweise meistens nicht bewusst sind.

Die meisten Leute entwickeln sich nur sehr langsam weiter und wissen nicht, woran das liegt. Sie bekommen immer und immer wieder die gleichen Ergebnisse. Noch dazu ist es vielen meist gar nicht bewusst, dass sie zu viel mehr im Stande wären, wenn sie es sich zutrauen würden – sich zum Beispiel größere Ziele setzen würden und sich zuversichtlich darauf hinbewegen.

So viele geben sich mit dem Status Quo zufrieden und sind damit zufrieden, wenn ihre Situation nicht schlechter wird, sondern zumindest gleichbleibend stabil ist. Vielleicht denkst Du selbst jetzt, was ist daran verkehrt?

Es gibt ein grundlegendes universelles Prinzip das besagt, dass Du entweder wächst oder abbaust. Wir wissen, dass eine Pflanze entweder wächst oder stirbt. Eine Pflanze, die nicht mehr wächst, die stirbt ab. Diese Gesetzmässigkeit trifft auch auf unser geistiges Wachstum zu – wir gehen entweder weiter und wachsen oder wir bauen ab.

Mir ist dazu das Bild von einer Rolltreppe eingefallen – wenn du auf einer (aufwärts rotierenden) Rolltreppe stehen bleibst, wirst Du automatisch nach unten befördert. Wenn wir uns also (geistig) nicht weiterentwickeln, dann bauen wir geistig automatisch ab.

So gesehen können wir uns also nicht auf vergangenen Erfahrungen ausrasten. Eric Hoffer hat mal gesagt: „In Zeiten der rasanten Veränderung werden die Lernenden die Erde ererben, während die Gelehrten sich schön ausgerüstet vorfinden werden in einer Welt, die nicht mehr länger existiert.“

Als wir Kinder waren, wurden uns vielfach antrainiert, auf „Nummer Sicher“ zu gehen, nichts zu riskieren und sich eher anzupassen „schau, was die anderen Kinder machen“, „hör zu, was ich Dir sage“….. Die wenigsten wurden dazu ermutigt einfach mal was Neues auszuprobieren oder (absehbare) „Risiken“ einzugehen.

Andererseits kennen wir sehr wohl auch das Sprichwort „no risc – no fun“! – Und da ist was Wahres dran.

Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht? Wann bist Du das letzte Mal (bewusst) aus Deiner Komfortzone gegangen und hast Dich auf etwas eingelassen, was neu, aufregend und spannend für Dich war?

Helen Keller sagte so schön „Life is an exciting adventure or it is nothing.“ (Das Leben ist ein aufregendes Abenteuer oder es ist nichts.) – Wir sollten uns öfter trauen aus unserer Komfortzone und unserem Alltagstrott auzubrechen und Neues ausprobieren. Das ist es, was unsere Kreativität und Lebendigkeit entfacht und das Leben lebenswert macht.

Mein Mentor Bob Proctor sagt: „Die meisten Menschen trippeln auf Zehenspitzen durchs Leben in der Hoffnung, dass sie es sicher zum Sterbebett schaffen.“
Was für ein Leben ist das!!??

Was für ein Leben möchtest Du leben? Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?

Nimm Dir doch einfach ein paar ruhige Minuten und stelle Dir diese Frage! Überlege Dir, was Dir Spaß macht und was Du vielleicht noch nie gemacht hast – etwas außerhalb Deiner Komfortzone, etwas wo Du vielleicht bisher nicht den Mut gehabt hast oder Dir eingeredet hast, Dass Du das nicht willst oder brauchst – nur weil Du nicht die Ressourcen gesehen hast. – Die Ressourcen zeigen sich dann, wenn Du bereit bist, den nächsten Schritt zu gehen!

Bei mir ist mein nächster Schritt aus der Komfortzone meine Reise nach Toronto jetzt im September zum nächsten Zertifizierungs-Training mit Bob Proctor. Ich fliege das erste Mal nach Toronto, es ist auch wieder eine Stange Geld, welches ich für das Training und allem drum und dran in die Hand nehme. Ich befinde mich hier in vielerlei Hinsicht außerhalb meiner Komfortzone, aber ich weiß, dass es mich wieder enorm weiterbringt, dass es mich selbst wieder persönlich nach vorne katapultieren wird; und dass ich meine Kunden noch besser unterstützen kann.

Ja, es geht entweder nach vorne oder zurück.

Wie sieht es bei Dir aus? Bist Du dabei Deine Komfortzone zu durchbrechen? – Manchmal ist das alleine für sich nicht so leicht. Man redet sich ein, dass man dieses oder jenes ja doch nicht braucht oder haben muss. Wir sind uns unserer eigenen hinderlichen Denkweisen nicht bewusst. Und so rationalisieren wir unsere Träume, Wünsche und Ziele weg und lügen uns selbst ins eigene Hemd.

Wenn Du gerade in so einer Situation steckst und innerlich spürst, dass der nächste Schritt ansteht, aber Du Dir selbst im Weg stehst, gib Dir einen Ruck und melde Dich einfach bei mir. Vielleicht ist es gerade das, was Du jetzt brauchst. Jemand, der an Dich glaubt und der etwas in Dir sieht, was Du selbst noch nicht sehen kannst – die größere Version von Dir.

Schreibe mir eine Email an vivienne@mitSelbstwertZumErfolg.at– sag mir, dass Du dieses Video gesehen/diesen Artikel gelesen hast und was Dich veranlasst hat, den nächsten Schritt zu gehen. Du wirst sehen, das Leben kann ein spannendes, aufregendes, lohnens- und lebenswertes Abenteuer sein. Ich freue mich auf Dich und Dein kommendes Abenteuer – gennannt Leben!

Herzlichst,
Vivienne Posch