Wie du in deine Überzeugungs- und Umsetzungskraft kommst

By Oktober 14, 2013 Blogbeiträge

Um das eigene Business zum Laufen zu bringen und den Erfolg langfristig zu halten ist es wichtig, sich immer wieder in einen ressourcenvollen Zustand zu bringen. Gerade für Einzelunternehmer, die oft sogar noch mehr als große Unternehmen auf sich und ihre eigenen Ressourcen angewiesen sind,  ist das sehr wichtig.

Was meine ich mit „ressourcenvollem Zustand“? Ich meine damit einen mentalen Zustand, in dem du fähig bist, auf deine inneren Ressourcen zuzugreifen – sprich: wach, lebendig, fokussiert, offen, positiv.
Welche Möglichkeiten gibt es, um dich jeden Tag in einen ressourcenvollen Zustand zu bringen, oder vielleicht sogar, von Morgens früh bis Abends spät in einem ressourcenvollen Zustand zu bleiben?

In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu verstehen, wie sehr unsere Gewohnheiten (und Konditionierungen) unser tägliches Leben bestimmen.
Aus wissenschaftlichen Studien geht hervor, dass Gewohnheiten unser Leben zu ca. 96-98% bestimmen. – Wow! Was bedeutet das eigentlich für unser Leben?
Das bedeutet, wenn wir gute Gewohnheiten haben, werden wir ein gutes Leben führen und wenn wir schlechte Gewohnheiten haben, werden wir ein weniger gutes oder sogar ein wirklich schlechtes Leben führen.
Ich spreche in diesem Zusammenhang aber nicht nur von Verhaltensgewohnheiten, sondern auch von Denkgewohnheiten. Denn das was wir denken führt ja letztlich auch zu unserem Verhalten.

Ein aktueller Artikel aus der modernen Gehirnforschung gibt hier wieder tolle Einblicke:
„Die moderne Hirnforschung hat nun etwas wesentlich tiefgreifendes nachgewiesen, und zwar, dass es bei länger anhaltenden Gefühlszuständen zu einer Neuordnung der dafür zuständigen Nervenzellenverbindungen im Gehirn kommt.
Das Gehirn baut sich also um und sendet andere Hormone und Neurotransmitter aus, so genannte Katecholamine; durch die permanente Ausschüttung von Katecholaminen werden die Strukturen und die Funktionen von Organen verändert.
Das heißt, das Gehirn reagiert zum Beispiel auf unsere Sorgen und Ängste, auf Glücksgefühle und Euphorie – also auf alle unsere Gefühle und Überzeugungen – und bringt unseren Körper durch die Ausschüttung von anderen, neuen Katecholaminen dazu, sich zu verändern.
Wenn wir also beginnen, anders zu denken, zu fühlen oder wahrzunehmen, und zu neuen Überzeugungen kommen, entsteht mit Hilfe unseres Gehirns eine andere, neue Wahrnehmung, so wie ein anderer Bauplan in unserem Körper, der sich exakt nach unseren neuen Vorstellungen ausrichtet. Gleichzeitig ziehen wir neue andere Ereignisse in unser Leben.
Unser Leben kann sich also vollständig ändern – wenn wir es wollen.“ (Ende des Artikels)

Ich finde diesen Artikel sehr inspirierend. Trotzdem wissen wir aber auch, wie schwer es oft ist, Gewohnheiten zu brechen. Wer schon mal versucht hat seine Ernährung dauerhaft umzustellen, regelmäßig mehr Sport zu betreiben oder mit dem Rauchen aufzuhören, weiß, wovon ich spreche.

Wie ist es trotzdem möglich in diesen besagten ressourcenvollen Zustand zu kommen? Wie ist es möglich negative Verhaltens- und Denkweisen zu ändern?

Ich möchte dich zu einer kleine Übung einladen, damit du es gleich anhand einer Übung erfahren kannst, wie es funktionieren kann.
Beginne dir der Gedanken, die du tagtäglich denkst, bewusst zu machen. Versuche einen Satz  zu identifizieren, der immer wieder bei dir in Gedanken auftaucht, mit dem du dich runter-ziehst oder selbst sabotierst.
Schreibe diesen Satz auf, analysiere ihn eventuell kurz und dann drehe diesen in einen positiven Satz um. Schreibe das Gegenteil von dem negativen Satz auf, einen Satz der dich inspiriert und in deine Kraft bringt.
Schreibe dir diesen neuen Satz auf ein Kärtchen und lies diesen Satz so oft wie möglich während des Tages durch und lade ihn auch mit viel Emotion/mit Gefühl auf.

Bleibe zumindest 21 Tage dran und beobachte dich dabei, wie es dir damit geht und ob bzw. was sich dabei für dich geändert hat. Wenn du merkst, dass es dir besser geht und du dich besser fühlst, dann wird es dir leichter fallen, diese Gewohnheit auch nach den 21 Tagen weiter beizubehalten. Ich empfehle dir, bleibe dran und gib nicht gleich bei den ersten Hindernissen auf oder lass dich gleich wieder in die „alte“ Routine zurück fallen! Bleibe wirklich dran, es lohnt sich – du wirst sehen!
Ich freue mich von dir zu hören, wie es dir beim Aneignen einer neuen Gewohnheit gegangen ist.

Ich wünsche dir viel Erfolg und Freude bei der Umsetzung.

Vivienne Posch